Die zusammengefasste Kapitalflussrechnung zeigte die Mittelflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit. Der Cashflow wurde mittels der indirekten Methode entwickelt.
Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus Kassenbeständen TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 3), Guthaben bei Kreditinstituten 0 TEUR (Vorjahr: TEUR 497) sowie kurzfristig in Anspruch genommenen Kreditlinien TEUR 8.660 (Vorjahr: TEUR 5.895).
| Zusammengefasste Kapitalflussrechnung TEUR | 01.01. − 31.12.2021 | 01.01. − 31.12.2020 |
|---|---|---|
| I. Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 44.707 | 48.632 |
| II. Cash Flow aus Investitionstätigkeit | −27.928 | −28.372 |
| III. Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | −20.039 | −21.502 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe I. − III.) | −3.260 | −1.242 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Berichtsperiode | −5.395 | −4.153 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Berichtsperiode | −8.655 | −5.395 |
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum TEUR 44.707 (Vorjahr: TEUR 48.632). Dieser besteht im Wesentlichen aus dem Periodenergebnis (vor Ergebnisabführungen) in Höhe von TEUR 11.205 (Vorjahr: TEUR 11.752), bereinigt um zahlungsunwirksame Sachverhalte wie Abschreibungen/Zuschreibungen in Höhe von TEUR 25.475 (Vorjahr: TEUR 24.894). Bei der indirekten Ermittlung wird der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit weiterhin durch die Veränderungen der Forderungen und sonstigen Aktiva in Höhe von TEUR −3.778 (Vorjahr: TEUR 7.254) sowie der Rückstellungen in Höhe von TEUR −1.434 (Vorjahr: TEUR −3.721) beeinflusst. Die Veränderungen der Verbindlichkeiten und sonstigen Passiva in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR −6.354) haben im Berichtszeitraum eine untergeordnete Bedeutung.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR −27.928 (Vorjahr: TEUR −28.372) resultierte im Wesentlichen aus den Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen TEUR 27.846 (Vorjahr: TEUR 28.408).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR −20.039 (Vorjahr: TEUR −21.502) setzte sich zusammen aus der Tilgung der Forfaitierungsdarlehen in Höhe von TEUR 24.039 (Vorjahr: TEUR 24.186), aus der Ergebnisabführung an die Gesellschafter (inkl. Steuerumlagen) in Höhe von TEUR 18.125 (Vorjahr: TEUR 19.056) und gezahlten Zinsen in Höhe von TEUR 5.376 (Vorjahr: TEUR 5.760). Gegenläufig wirkte der Zufluss aus der Aufnahme der Forfaitierungsdarlehen in Höhe von TEUR 27.500 (Vorjahr: TEUR 27.500).
Zur Finanzierung des branchentypisch hohen Kapitaleinsatzes, der ein Vielfaches des Jahresumsatzes beträgt, hat die hWB bereits 1998 mit der FHB die kommunale Forfaitierung mit Einredeverzicht vereinbart.
Zur Finanzierung von Investitionen in Netz- und Eigenanlagen wurde im Mai 2021 der Forderungskaufvertrag Nr. 27 mit einem Volumen von TEUR 27.500 abgeschlossen. Verkauft wurden Forderungen auf Erstattung von Restbuchwerten.